Multiple Sklerose


Die Multiple Sklerose (MS) ist eine Entzündung des Zentral-Nervensystems, die verstreut an vielen Stellen (multipel-vielfach) auftreten kann. Durch die Entzündungen entstehen Narben, diese führen zu mehr oder weniger ausgeprägten Funktionsstörungen. Die dabei entstehenden Symptome sind: Bewegungsstörungen beim Gehen und Hantieren, stellenweiser Sensibilitätsverlust, Gleichgewichtsstörungen, schnelle Ermüdbarkeit, Mastdarm-, Blasenstörungen etc.. Hinzu kommen oftmals Störungen des Sehvermögens sowie Behinderungen des Sprechens.

Der Verlauf der MS ist unvorhersehbar. Die Krankheit verläuft manchmal gleichmäßig fortschreitend (progredient), meist aber in Schüben, die sich zu Beginn der Krankheit zeitweilig zurückbilden.

Zusammenfassend kann gesagt werden, daß es keinesfalls zwei MS-Betroffene gibt, die denselben Verlauf haben. MS-Patienten sind zu zwei Dritteln Frauen. Zu etwa 40% sind MS-Betroffene auf Hilfsmittel wie Stützen, Rollstuhl ect. angewiesen. Nach derzeitigen Erkenntnissen zeigen 30-40% aller Fälle einen guten Verlauf. MS-Betroffene können über viele Jahrzehnte hinweg ein normales Leben führen und berufstätig sein. Die Anzahl der MS-Kranken in der Bundesrepublik wird auf etwa 120 000 geschätzt.

Die Ursache der Multiplen Sklerose ist medizinisch derzeit noch nicht geklärt.


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