Silberne Ehrennadel für „unsere” Friedel



Am 27.Oktober 2005 lud der DMSG Bundesverband zu einem Festakt in die Glashalle des Internationalen Handelszentrum in Berlin, um verdienstvolle Persönlichkeiten zu ehren, die sich langjährig für die Belange Multipler Sklerose Betroffenen in der Pflege, Selbsthilfe und Öffentlichkeitsarbeit verdient gemacht haben.

Aus unserer Mitte wurde Friedel Rosenthal eingeladen um mit der Ehrennadel des DMSG Bundesverbandes in Silber ausgezeichnet zu werden. Seit 1989 kümmert sie sich nun schon um die Öffentlichkeitsarbeit und Selbsthilfe MS- Kranker in Berlin Pankow und ohne sie würde es unsere Selbsthilfegruppe gar nicht geben. Mit welcher Kraft, Ausdauer und Elan sie sich für uns angagiert ist mehr als bemerkenswert. Eine wirkliche Powerfrau. Danke Friedel!!      RT.




aus der Laudatio von Prof. Peter Rieckmann

»Markenzeichen von Frau Friedel Rosenthal aus Berlin sind Ihre selbstgezogenen Grünpflanzen, ohne die die Imformationstände der Selbsthilfegruppe Pankow und Prenzlauer Berg nicht die Aufmerksamkeit hätte, die ihnen seit Jahren zuteil wird.

Seit 1991 gehört Frau Rosenthal dem DMSG-Landesverband Berlin an, Sie hat vier Jahre Vorstandsarbeit hinter sich und ist Sprecherin der Selbsthilfegruppe Pankow und Prenzlauer Berg.

Neben Ihrer kompetenten Mitarbeit im Redaktionsteam der Zeitschrift „Betroffene imformieren Betroffene” zeichnet sie insbesondere ihr Organisationstalent aus.Dies stellt sie immer wieder beim Kontakt-Treff zum kennenlernen für MS-Erkrankte, Angehörige und Freunde sowie in unzähligen Gruppenaktivitäten unter Beweis.«




Und weil unsere Selbsthilfegruppe auch stolz und glücklich ist auf und mit ihrer Friedel wollen wir hier einige Fotos präsentieren und auch anderen Menschen Anteil nehmen lassen an dieser für sie, aber auch für uns als Selbsthilfegruppe wichtigen Auszeichnung.

Friedel hat schon immer Verantwortung getragen in ihrem Leben und als sie sich entschloss nach bekannt werden ihrer Krankheit eine Selbsthilfegruppe zu gründen und anderen Betroffenen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, war dies nur eine konsequente Fortsetzung ihres bisherigen Lebens. Konsequent heißt aber auch, das ihr ganzes Leben jetzt mit dieser Arbeit durchdrungen ist. Neubetroffene bekommen ihre Telefonnummer. Sie ist auf allen großen Straßenfesten in Pankow und Prenzlauer Berg als Ansprechpartner für Betroffene und auch für Familienangehörige und Freunde da. Sie bemüht sich um Spenden für unsere Arbeit in der Öffentlichkeit, aber auch dafür, das wir unser Leben wieder oder immernoch als Lebenswert empfinden können. Sie ist für jeden von uns zu jeder Zeit immer wieder der Ansprechpartner, wenn es um Medikamente geht oder um einen Rentenantrag oder auch einen Schwerbehindertenausweis. Sie ist aber auch für viele da, die aus gesundheitlichen Gründen schon garnicht mehr, oder nicht mehr so oft zu den Treffen kommen können.

Wir gratulieren herzlich und wünschen UNSERER Friedel noch viel Freude an dieser Gruppe, die sie ins Leben gerufen hat.

Veronika